Meine drei Botschaften für dich.

Mit diesen Botschaften möchte ich dir gern etwas mitgeben, das ich in meinem Leben, auf meinem Weg als sehr zentral und wichtig empfinde. Unsere Seele begibt sich auf einen Weg und lernt hinzu, sie wächst und erfährt sich selbst. Unsere Seele bewertet unsere Erfahrungen in diesem Leben nicht als gut oder schlecht. Sie möchte gern alles erleben. Das kennst du ja vielleicht bereits aus dem Buch "Die kleine Seele spricht zu Gott" Neale Donald Walsh.

Hier habe ich mal versucht, drei mir sehr wichtige Botschaften zusammen zu fassen.

1.  Ein JA zu mir selbst! Du bist gut so, wie du bist!

Wir Menschen haben sehr viel wertende Teile in uns selbst. Diese können uns kritisieren, abwerten oder auch ständig in Frage stellen. In der inneren Arbeit, IIFS, sprechen wir bspw. von dem sog. Kritiker/-in, der/die uns gern immer verbessert oder uns auf vermeintliche Defizite aufmerkam machen möchte.

Ein Kind jedoch kommt auf diese Welt und möchte gern vollständig geliebt und akzeptiert werden. Es möchte quasi "Baden gehen" in Liebe und Akzeptanz seiner selbst, es braucht die Spiegelung seiner Selbst, um sich zu fühlen und gesehen zu werden. Kein Elternteil ist perfekt und somit ist wohl jedes Kind zumindest ein wenig bewertet worden. Daraus resultiert auch im Erwachsenalter unsere bestehende innere Bewertung, die wir uns selbst und auch den anderen zuteil werden lassen.

Alles ist gestaltbar. G. Hüther sagt sinngemäß, dass unser Gehirn bis ins hohe Alter noch formbar ist. Das bedeutet, wir können uns so akzeptieren, wie wir im Moment sind. Wir brauchen niemanden mehr im außen, der uns bestätigt, uns akzeptiert, uns sieht! Wir können uns selbst all das geben, was wir schon als Kind gebraucht hätten. E. Tolle sagt sinngemäß, dass wir uns selbst in jedem Augenblick so annehmen sollten, als hätten wir es genau so gewählt.

Dann können Wunder geschehen. Probier es aus!

2.  Alle deine Gefühle sind willkommen. Atme. Fühle.

Schon als Kind waren mir, wie sicherlich vielen anderen Kindern, bestimmte Gefühle nicht erlaubt. "Stell dich nicht so an!", "Deswegen brauchst du nicht zu weinen" etc. Uns wurden in vielen Alltagssituationen Gefühle "ausgeredet", "tabuisiert" oder einfach "abgesprochen".
Aber wer kennt denn meine Gefühle besser als ich?

Inzwischen weiß ich, dass alle Gefühle "auszuhalten" sind, sie sind fühlbar, wenngleich nicht immer wirklich einfach. Gefühle sind zum Fühlen da. Es funktioniert wirklich. Atme und lasse geschehen. Sie kommen und gehen. ALLE. Auch die Wut, die Angst, die Aggression, die Eifersucht.

3.  Ich bin ICH und du bist DU. Ich habe meine eigenen Grenzen und stehe dafür ein.

Wenn Mütter und Väter selbst nicht gelernt haben, für sich selbst gut zu sorgen, für ihre Bedürfnisse einzustehen, dann lernen Kinder das genauso. Wir können unseren Verstand und unser Denken einsetzen, wie wir möchten: auf unbewusstem Wege, über eine gefühlte Verbindung, die für unsere Augen nicht sichtbar ist, werden Verhaltensmuster weitergegeben und das noch eins zu eins. Wunderst du dich manchmal, warum Kinder genauso reagieren, genauso eine Körperhaltung haben evt. vor den gleichen Herausforderungen stehen?

Kinder lernen in einem solchen Umfeld, dass sie für die Erwachsenen sorgen müssten und wohl auch tun müssen. Das stimmt nicht mit dem natürlichen Weg überein, denn Eltern sind für die Kinder da, zumindest solange diese klein sind. Kinder werden auch später die Verantwortung für die Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen übernehmen und sich selbst vernachlässigen, so wie sie es in der Kindheit gelernt haben. Dann sind Helfersyndrom oder Burnout möglich.
Hilf deinen Kindern, indem du die volle Verantwortung für dich, deine Bedürfnisse, deine Gefühle und dein Verhalten übernimmst. Dann können deine Kinder ihren ganz eigenen Weg gehen, der auch dich als Elternteil glücklich machen wird.